Epochenheftgestaltung an der Waldorfschule (3. Klasse)
Ausführung: Andrea Reiß
In der dritten Klasse steht oft das Handwerk im Fokus. In diesem Projekt gestalten wir eine arbeitende Töpferin. Durch das gezielte Mischen von Grundfarben und den Einsatz von Schattierungen erwecken wir die Szene im Epochenheft zum Leben.
Reibe das Seccorell Farbpulver (Blau- und Brauntöne) vorsichtig ab und platziere es grob dort, wo die Töpferin entstehen soll. Diese lockeren Farbinseln bilden die Basis für die spätere Formgebung.
Verreibe das Pulver nun im Malgrund. Nutze die Finger für weiche Übergänge auf größeren Flächen und ein Wattestäbchen für die feineren Bereiche und ersten Details der Figur.
Lege nun die Töpfergefäße an. Braun- und Grautöne kannst du ganz einfach selbst mischen: Dunkelgelb, Hellrot und Hellblau ergeben Braun – Hellrot und Dunkelblau ergeben Grau. Nutze ein Extrablatt zum Vormischen.
Variiere die Pulvermenge, um Tiefe und Räumlichkeit zu erzeugen. Wedel überschüssiges Pulver mit einem Wattepad ab und poliere die Farbflächen wischfest ein, bis sie einen feinen Glanz erhalten.
Ergänze nun Gesichtszüge, Haare und Konturen direkt mit den Farbstäbchen. Nutze eine scharfe Kante (entsteht durch schräges Abreiben am Block), um besonders präzise Linien zu ziehen.
Rahme das Motiv mit einem warmen Hintergrund aus Gelb- und Ockertönen ein. Mit dem Radierstäbchen kannst du abschließend Lichtreflexe und letzte Konturen herausarbeiten, um dem Bild Ausdruck zu verleihen.
Nun ist dein stimmungsvolles Bild der Töpferin fertig. Die Technik lässt sich wunderbar auf alle anderen Handwerksberufe der Epoche übertragen!
1 Kommentar
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