Die Brücke zwischen Aquarell- und Pastelltechnik
Seccorell ist eine einzigartige Finger-Wischmaltechnik, die das Beste aus zwei Welten verbindet: Die fließenden Eigenschaften der Aquarellmalerei trifft auf die weiche Optik von Pastell. Da die Pigmente durch das Einarbeiten direkt mit dem Papier verschmelzen, wird das Ergebnis sofort wischfest. Das funktioniert ganz ohne Wasser oder Fixierspray.
Ganz anders als bisher
Eine Besonderheit dieser Technik ist die Herstellung des Farbpulvers. Du malst nicht mit fertigen Farbstiften. Stattdessen reibst du die Stäbchen direkt an einem Reibewerkzeug ab.
- Exakte Dosierung: Erzeuge deine Farbe auch in kleinsten Mengen, ganz nach Wunsch und Bedarf.
- Maximale Freiheit: Da du kein Wasser oder aufwendiges Zubehör benötigst, kannst du jederzeit spontan loslegen, auch an Orten, an denen klassische Nassfarben oder staubige Kreiden unpraktisch sind.
Ob großzügige Farbflächen, gegenständliche Motive oder die Gestaltung von Objekten: Seccorell lässt Raum für viele deiner kreativen Ideen. Besonders bewährt hat sich die Technik an Waldorfschulen zur Gestaltung von Epochenheften. Da die Farben ohne Fixierspray sofort wischfest im Papier sitzen, bleiben die gestalteten Seiten auch beim häufigen Umblättern sauber und brillant.
Schritt 1: Reiben
Farbstäbchen direkt über dem Malgrund am Reibeblock abreiben.
Schritt 2: Bürsten
Pigmentpulver mit dem Bürstchen vollständig auf das Papier bringen.
Schritt 3: Wischen
Mit den Fingern verwischen und gut einarbeiten.
Schritt 4: Einpolieren
Für hohe Wischfestigkeit und Glanz zusätzlich mit einem Wattepad nachpolieren.
Für Groß und Klein
Ob großzügige Farbflächen, gegenständliche Motive oder die Gestaltung von Objekten: Seccorell schenkt künstlerische Freiheit. Da die Technik intuitiv ist und Ergebnisse schnell sichtbar werden, steht die Freude am Tun im Vordergrund.
Die Seccorell® Farbstäbchen
bestehen aus hochwertigen, wachsgebundenen Mineralpigmenten. Das macht sie besonders ergiebig, lichtecht und gesundheitlich absolut unbedenklich.
- Empfehlung ab der 1. Klasse: Da die Technik ein gewisses Maß an Feinmotorik erfordert, empfehlen wir den Einsatz ab dem Grundschulalter.
- Wischfest durch Polieren: Die Pigmente verbinden sich beim Einarbeiten direkt mit dem Papier. Ein abschließendes Polieren mit einem Wattepad verleiht dem Bild zusätzlichen Glanz und macht die Fläche auch ohne Fixierspray haltbar.
- Saubere Handhabung: Ein großer Vorteil für Alltag und Pädagogik ist die unkomplizierte Reinigung. Wir empfehlen das Unterlegen einer alten Zeitung oder eines Schmierblatts. Überschüssiges Farbpulver kann so einfach auf die Unterlage gewischt und dort eingerieben werden. Nach dem Malen lassen sich die Finger leicht mit Wasser und Seife oder einem feuchten Tuch säubern.
Malen mit den Fingern
Bei Seccorell sind deine Finger das wichtigste Werkzeug. Reibe das Pigment ab und arbeite es kreisend oder wischend in das Papier ein. Da das Mischen direkt auf dem Malgrund erfolgt, kannst du Schichten übereinanderlegen oder Farben ineinander verreiben. Aus den drei Grundfarben Rot, Gelb und Blau entwickelst du so mühelos den gesamten Farbkreis inklusive Braun und Grautönen.
Zeichnen, Radieren & Kombinieren
Die Technik lässt sich flexibel erweitern und mit anderen Werkzeugen kombinieren:
- Konturen & Licht: Nutze die Kanten der Farbstäbchen für Linien oder arbeite mit einem Radierer gezielt Lichteffekte aus den Farbflächen heraus.
- Der Mix mit Buntstiften: Die Kombination aus harten Buntstiftkonturen und wolkigen Seccorellhintergründen erzeugt einen einzigartigen räumlichen Effekt.
- Lasuren und Farbtiefe: Wie bei der Aquarellmalerei kannst du transparente Farbschichten übereinanderlegen. Da die Pigmente trocken sind, lösen sich untere Schichten nicht wieder an. Das sorgt für eine außergewöhnliche Brillanz.
Profi-Tipp für reine Farben
Jede Seite des Reibeblocks sollte einer Farbfamilie zugeordnet bleiben. Markiere vor dem ersten Gebrauch die vier Holzränder farblich, zum Beispiel in Rot, Gelb, Blau und Grün. So verwechselst du die Reibeflächen nicht und deine Farben bleiben immer rein.
Vom Papier bis zum Kieselstein
Seccorell haftet auf fast jedem Untergrund, der auch mit Buntstiften bemalbar ist. Jede Art von herkömmlichem Schreibpapier ist hervorragend geeignet. Auch hochwertiges Kunstpapier lässt sich wunderbar gestalten. Lediglich Hochglanzpapier sowie sehr glattes Transparentpapier oder Drachenpapier sind ungeeignet. Dort finden die Pigmente keine Haftung
Die jeweilige Oberflächenstruktur beeinflusst dabei das Ergebnis. Auf grobem Papier wirken die Farben besonders intensiv und matt, während sie auf feinerem Papier eher glatt und glänzend erscheinen
- Naturmaterialien: Die Technik haftet hervorragend auf geschmirgeltem Holz, glatten Kieselsteinen oder Muscheln.
- Bastelprojekte: Auch Gips, Ton oder Leinwand lassen sich farblich gestalten.
- Besonderer Tipp: Sogar Ostereier lassen sich bemalen. Reibe sie vorher kurz mit Essigwasser ab, um die Haftung der Pigmente zu optimieren. Siehe Anleitung.
Zehn Beispiele, die Technik zu entdecken
Entdecke die Vielseitigkeit von Seccorell. Von zarten Farbhauchen auf Papier bis hin zu leuchtenden Akzenten auf Naturmaterialien eröffnet dir die Technik unzählige Wege für deine eigenen Kunstwerke.
1) Die Grundtechnik auf Papier
Mit diesen vier Schritten erzielst du sofort ein perfektes Ergebnis. Die Technik ist einfach und führt schnell zu beeindruckenden Farberflächen.
- Reiben: Reibe das Farbstäbchen direkt über deinem Malgrund am Reibeblock ab. So erzeugst du genau die Menge an Farbpulver, die du für dein Motiv benötigst.
- Bürsten: Bringe das entstandene Pigmentpulver mit dem Bürstchen vollständig auf das Papier. So bereitest du die Fläche optimal für das anschließende Malen vor.
- Wischen: Verreibe das Pulver nun phantasievoll mit deinen Fingern. Durch kreisende oder wischende Bewegungen arbeitest du die Pigmente tief in die Papierstruktur ein.
- Einpolieren: Zum Abschluss polierst du die Flächen kräftig mit einem Wattepad auf. Das fixiert die Farbe dauerhaft und verleiht deinem Bild einen seidigen Glanz.
Inspiration und Sauberkeit
Diese Beispiele dienen dir als Anregung für deine eigenen Bildideen und laden dich zum Experimentieren ein. Nutze als Unterlage stets ein Schmierblatt oder eine Zeitung. Überschüssiger Pigmentstaub lässt sich dort einfach einreiben und somit sicher entsorgen. Das verhindert Verschmutzungen auf deinem Tisch oder dem fertigen Kunstwerk.
2) Herbstbild
Dieses Motiv nutzt die Technik des schrittweisen Aufbaus von hellen zu dunklen Tönen. So gehst du vor:
- Grundierung: Baue das Bild konsequent von hell nach dunkel auf. Beginne mit hellgelbem Farbpulver und lege die gesamte herbstliche Grundstimmung großflächig mit den Fingern an.
- Farbmischung: Das Grau der Baumstämme mischst du direkt auf dem Papier aus Dunkelblau und Hellrot. Achte darauf, diese Flächen noch nicht fest einzupolieren, damit die Struktur offen für weitere Details bleibt.
- Details gestalten: Wenn die Komposition steht, malst du die dunkelgelben und danach die hellroten Elemente hinein. Zum Schluss folgen die kräftigen dunkelroten Akzente für das Herbstlaub.
- Finale Fixierung: Erst ganz am Ende arbeitest du jede einzelne Farbfläche mit festem Fingerdruck und einem Wattepad in das Papier ein. Dieser Schritt fixiert die Pigmente dauerhaft. Dieses Bild wurde ausschließlich mit den acht Grundfarben unseres Basissortiments erstellt.
3) Schabloniere
Diese Anleitung zeigt dir, wie du exakte Konturen und räumliche Tiefe erzeugst:
- Schablone anfertigen: Zeichne deine Ballone auf etwas festeres Papier und schneide sie aus. Verwende keine dicke Pappe, damit du später mühelos bis direkt an den Rand wischen kannst.
- Farbauftrag: Platziere die Schablone und bestreue sie mit der gewünschten Farbe. Massiere die Pigmente intensiv ein, bis die Fläche wischfest ist. So bleiben die Konturen scharf, auch wenn sich Ballone später im Bild überschneiden.
- Reinigung: Entferne die Schablone und wedle loses Farbpulver vorsichtig mit dem Rand eines Wattepads ohne Druck auf die Unterlage ab.
- Wiederholung: Platziere die Schablone an der nächsten Stelle und verfahre wie in den Schritten zwei und drei beschrieben, bis alle gewünschten Ballone auf dem Papier erschienen sind.
- Hintergrund anlegen: Streue Himmelblau um die Ballone und verwische es mit feinen Kreisbewegungen. Gehe dabei nur bis kurz vor die Ballone, damit diese eine helle Aura bekommen. Das lässt das Bild bewegter wirken.
- Hintergrund fixieren: Wenn der Himmel fertig gestaltet ist, massiere diesen mit einem Wattepad und ebenfalls mit feinen Kreisbewegungen fest in das Papier ein.
- Schnüre zeichnen: Zeichne die Schnüre mit den Farbstäbchen oder einem Buntstift ein. Achte darauf, sie hinter den Ballonen etwas blasser zu zeichnen, um räumliche Tiefe zu erzeugen.
- Glanzpunkte setzen: Radiere bei Bedarf Glanzpunkte aus den Ballonen heraus. Achte dabei darauf, aus welcher Richtung die Lichtquelle kommen soll. Alternativ kannst du bereits beim Wischen eine Stelle heller lassen.
4) Nachtmotive
Folge diesen acht Schritten für dein Nachtbild:
- Vorbereitung: Lege eine Unterlage wie Zeitungspapier unter dein Malpapier. Decke die Stelle für den Mond mit einer runden Papierscheibe oder einem passenden Gegenstand ab.
- Tagbild anlegen: Gestalte Himmel, Landschaft, Bäume und das Wasser zunächst als helle Szene in Hellblau. Es soll noch nicht nächtlich aussehen. Wichtig ist, dass du die Stelle im Wasser bereits jetzt aussparst, auf der später das Mondlicht glänzen soll.
- Grundierung fixieren: Arbeite die hellen Farbflächen gründlich mit den Fingern in das Papier ein und mache zur Sicherheit einen Wischfestigkeitstest. Entferne überschüssiges Pulver ganz ohne Druck mit dem Rand eines Wattepads.
- Nachtstimmung erzeugen: Breite nun die Nacht über dein gesamtes Bild aus. Bestreue alle farbigen Flächen gleichmäßig mit dunkelblauem Farbpulver und arbeite diesen dunklen Schleier mit den Fingern gut ein. Die Konturen bleiben darunter sichtbar und werden später wieder hervorgeholt.
- Polieren: Entferne überschüssiges Pulver mit dem Wattepad und poliere die Flächen fest ein. Erst wenn die Nachtstimmung gleichmäßig im Papier sitzt, entfernst du die Abdeckung von deinem Mond.
- Figuren einfügen: Setze scharf umrissene Figuren wie einen kleinen Zwerg mit einer selbstgefertigten Schablone in die Szene. Radiere die dunkle Farbe an dieser Stelle innerhalb der Schablone aus und färbe sie mit neuem Pulver ein. Feine Konturen wie Zweige oder Gräser zeichnest du direkt mit den Farbstäbchen oder einem Buntstift.
- Lichtakzente setzen: Nutze einen Radierer oder einen Radierstift um die Mondglanzlichter auf Zweigen, der Landschaft und den Figuren gezielt herauszuarbeiten. Fege die Radierreste vorsichtig mit dem Rand eines Wattepads ab.
- Finales Leuchten: Fahre die radierten Glanzlichter ganz zart mit einem hellgelben Farbstäbchen nach. Gestalte auch den Mond und das reflektierende Licht im Wasser hauchzart mit Hellgelb und arbeite die Farbe wischfest ein.
5) Radieren und Zeichnen
Dieses Motiv kombiniert präzise Linien mit der sanften Seccorelltechnik. So entsteht das farbenfrohe Gefieder:
- Vorzeichnung: Zeichne den Pfau zunächst zart mit den Farbstäbchen oder einem Buntstift vor. Die Konturen und besonders die leuchtenden Ovale im Federschmuck müssen dabei kräftig gezeichnet werden. Das sorgt dafür, dass diese Stellen beim späteren Verwischen der Flächen keine Farbe annehmen.
- Kolorieren: Sobald die Zeichnung steht, beginnst du mit dem Ausmalen der Flächen. Nutze die leuchtenden Farben um dem Körper und den Federn ihre charakteristische Brillanz zu verleihen.
- Besonderer Trick: Für die kleinen Tupfen auf dem Kopfschmuck gibt es einen Profitipp. Nimm mit einem feuchten Wattestäbchen etwas vorgeriebenes Farbpulver auf und drücke es mit einer drehenden Bewegung direkt in das Bild.
- Fixierung: Arbeite alle Farben sehr gründlich mit den Fingern in das Papier ein, bis die Oberflächen absolut wischfest sind.
- Konturen schärfen: Nutze einen Radierer oder einen Radierminenhalter um weiße Lichtkanten und präzise Konturen nachträglich herauszuarbeiten. Die farbigen Linien kannst du zum Schluss noch einmal nachzeichnen oder durch weitere Details ergänzen.
Dieses Bild wurde mit den acht Farben der Grundmalbox gestaltet. Viele weitere kreative Wege findest du in unseren Beispielen.
6) Kolorieren und Ausmalen
Diese Technik zeigt dir, wie du komplexe Muster zum Leuchten bringst und dabei die Farben absolut rein hältst:
- Motivauswahl: Wähle ein Mandalamotiv für dein Projekt. Neben eigenen Zeichnungen oder Briefen eignen sich Laserkopien hervorragend. Da deren Konturen keine Farbe annehmen, behält dein Bild am Ende eine besondere Klarheit.
- Farbauftrag: Bestreue die einzelnen Segmente des Mandalas nacheinander mit Farbpulver und massiere die Pigmente gründlich mit den Fingern in das Papier ein.
- Farbreinheit bewahren: Nutze für jeden Farbton einen eigenen Finger und die jeweils zugehörige Fläche am Reibeblock. So stellst du sicher, dass deine Farben stets sauber und leuchtend bleiben.
- Individuelle Mischungen: Erzeuge alle gewünschten Mischtöne wie Braun oder Grau direkt aus den Grundfarben. Besonders harmonische Übergänge entstehen, wenn du verschiedene Pigmente noch im Pulverstadium direkt auf dem Papier vermischst.
- Fixierung: Poliere zum Schluss jede Farbfläche nacheinander mit einem Wattepad ein. Dieser Schritt fixiert die Pigmente dauerhaft im Papier und verleiht dem Mandala seinen Glanz.
Dieses Beispiel lässt sich wunderbar auf Briefe oder Schulhefte übertragen.
7) Mischtechniken
Dieses Motiv besticht durch den starken Kontrast zwischen einem leuchtenden Hintergrund und einer dunklen Silhouette.
- Vorbereitung: Wähle deinen Malgrund. Wenn du eine mit Leinwand bespannte Pappe verwendest, glätte die Oberfläche vorher mit feinem Sandpapier. Auf normalem Papier kannst du sofort loslegen.
- Hintergrund gestalten: Trage die Seccorellfarben für den Himmel von hell nach dunkel auf und massiere sie gründlich ein. Die Sonne lässt du beim Wischen entweder frei oder radierst sie später aus. Poliere die Fläche zum Abschluss mit einem Wattepad ein bis alles absolut wischfest ist.
- Skyline platzieren: Für die dunkle Silhouette gibt es verschiedene Wege. Du kannst eine Schablone nutzen und die Flächen schwarz ausmalen oder die Gebäude aus schwarzem Papier ausschneiden und aufkleben. Auch das direkte Einzeichnen mit Wachs oder Filzstiften ist möglich. Auf Leinwand erzielt ein warm geföhnter Wachsstift tolle Effekte.
- Kontraste schärfen: Wichtig ist ein gut deckender dunkler Vordergrund um die Skyline kräftig vom Himmel abzusetzen. Für feine Linien oder letzte Akzente nutzt du am besten ein dunkles Farbstäbchen oder einen Buntstift. Dieses Motiv lässt sich wunderbar mit den acht Grundfarben umsetzen.
8) Holz, Stein und mehr
Seccorell haftet wunderbar auf vielen Oberflächen aus der Natur. So verwandelst du einfache Fundstücke in kleine Kunstwerke:
- Farbpulver vorbereiten: Reibe die benötigten Pigmente zunächst auf einer glatten Unterlage oder einem Schmierblatt zu einem kleinen Häufchen vor.
- Auftrag: Nimm das Pulver mit der Fingerspitze auf und massiere es mit sanftem Druck direkt in die Oberfläche des Kieselsteins ein. Durch die Wärme deiner Finger verbinden sich die Pigmente optimal mit dem Stein.
- Vielfalt entdecken: Diese Technik eignet sich hervorragend für viele weitere Naturmaterialien wie unbehandeltes Holz, Schneckenhäuser, Muscheln oder sogar helle Federn.
- Oberflächentest: Da jede Naturform anders beschaffen ist empfehlen wir die Farbaufnahme vorab an einer kleinen Stelle zu testen. Je feiner die Oberflächenstruktur des Materials ist desto seidiger und glänzender wird das Ergebnis.
9) Laternen
Diese Laternen sind eine schöne Bereicherung für jede Dekoration. Das Besondere ist die natürliche Leuchtkraft der Farben im Kerzenschein ganz ohne den Einsatz von Öl.
- Vorbereitung: Nutze für dieses Projekt unsere speziellen Tischlaternen Malblöcke aus dem Bereich Kreativbedarf. Die Papiere sind bereits passgenau vorgeschnitten und eine einfache Faltanleitung liegt jedem Block bei.
- Gestaltung: Male deine Motive auf die noch flachen Papierbögen. Arbeite die Pigmente wie gewohnt gründlich mit den Fingern ein um eine gleichmäßige und kräftige Farbwirkung zu erzielen.
- Natürliche Transparenz: Ein großer Vorzug der Seccorell Technik ist die Lichtdurchlässigkeit. Deine Laternen werden durch die eingearbeiteten Mineralpigmente wunderschön durchscheinend ohne dass du das Papier zusätzlich mit Öl behandeln musst.
- Fertigstellung: Nach dem Einpolieren der Farben faltest du die Laterne einfach nach der Anleitung zusammen. So entstehen im Handumdrehen zauberhafte Lichtobjekte für festliche Anlässe oder dein Zuhause.
10) Zauberbilder
Diese Technik sorgt für staunende Gesichter, da Bilder oder Texte wie aus dem Nichts auf dem Papier erscheinen.
- Unsichtbares vorbereiten: Bringe mit einem weißen Buntstift oder einem weißen Farbstäbchen einen Text oder eine Zeichnung auf das Papier. Achte dabei auf genügend Druck, damit die Pigmente eine schützende Schicht bilden. Dein Motiv bleibt auf dem weißen Papier zunächst fast unsichtbar.
- Alternative Gravur: Statt eines Stiftes kannst du auch einen harten und stumpfen Gegenstand wie eine Stricknadel, einen Schlüssel oder einen geschlossenen Kugelschreiber nutzen. Durch festes Aufdrücken gravierst du dein Motiv direkt als feine Vertiefung in die Papierstruktur ein.
- Zaubereffekt: Verreibe nun eine beliebige Seccorellfarbe großflächig über der vorbereiteten Stelle. Wie durch Magie erscheint dein Motiv nun hell auf dem farbigen Hintergrund, da die gravierten Rillen oder die weiße Vorzeichnung das neue Farbpulver nicht annehmen.
- Fixierung: Massiere die Farbe gründlich mit den Fingern ein und poliere die Fläche abschließend mit einem Wattepad fest auf. So fixierst du dein Kunstwerk und machst die geheime Botschaft dauerhaft und wischfest sichtbar.